Erfahrungsberichte

Melinda

Mir war es wichtig, gemeinsam mit meinem Kind eine möglichst schöne und natürliche Geburtserfahrung zu erleben. Meine Motivation, eine Doula als Geburtsbegleitung für meine Krankenhausgeburt zu wählen, entstand aus dem Wunsch, in Ruhe und mit einem positiven Gefühl gebären zu können. Dazu würde nämlich eine unter Stress aufgeregte oder besorgte Begleitung nicht passen. Deshalb sollte meine Geburtsbegleitung folgende Eigenschaften haben: ruhig, positive Ausstrahlung, nimmt mir möglichst Kommunikation mit dem Krankenhauspersonal ab.
Nach einem persönlichen Treffen mit Tanja war mir klar, dass sie gut zu meinen Vorstellungen passt. Für diejenigen Tage der Rufbereitschaft, an denen Tanja beruflich bedingt verhindert gewesen wäre, hatten wir eine ganz liebe Ersatzdoula gefunden, jedoch trat dieser Fall nicht ein. Im Nachhinein kann ich nun sagen, dass meine Erwartungen (ruhig, positiv, entlastend) bei weitem übertroffen wurden.
Tanja hat mich bei meiner gewählten Vorbereitungsmethode bestmöglich unterstützt. Ich hatte mich mit einer Entspannungsmethode auf die Geburt vorbereitet, in die sich Tanja sogar gewissenhaft eingearbeitet hatte.
Während der Geburt hatte ich das Gefühl, dass eine liebe Vertraute an meiner Seite ist, und dass immer alles da war, was ich gerade gebraucht habe. Sie hat immer, sowohl während der Geburt als auch während der Kennenlerntreffen, genau auf meine Wünsche und Signale geachtet. Sie geht mit ganz viel Liebe an alles heran. Außerdem wurde mir klar, dass eine Doula als Geburtsbegleitung den großen Vorteil hat, dass sie sehr viel Erfahrung mit Geburten hat.
Tanja ist geduldig, ausdauernd, fürsorglich, hat gute Nerven, bewahrt immer ruhig Blut und ist mit dem Vorgang vertraut. Ein weiterer Vorteil ist, dass ihre Erfahrung auch die Kommunikation mit dem Personal erleichtert. Tanja kennt als Krankenschwester die Abläufe im Krankenhaus natürlich sehr gut. Ich habe mich bestens aufgehoben gefühlt und Tanja hat mir auf so viele verschiedene Arten bei der Geburt geholfen, dass ich wirklich sagen kann: Es war ein schönes Erlebnis! Danke, Tanja!

J.

Am 14. Dezember 2021, hatte ich am Abend meine letzte Untersuchung beim Frauenarzt.
Bereits ein paar Tage zuvor, war ich im Krankenhaus mit Verdacht auf einen Blasensprung. Dieser hatte sich nicht bestätigt, aber der Muttermund war bereits gut Fingerdurchlässig und auch Tanja hatte ich bereits informiert. Es waren noch keine Wehen auf dem CTG und auch sonst noch kein Anzeichen, dass es schon losgehen würde.
Bei meinem Frauenarztbesuch, ein paar Tage später, gab es dann auch keine Neuigkeiten und keine Veränderungen. 

Am Abend gegen 20 Uhr hatte ich dann aber kurze Bauchkrämpfe (eher Darmkrämpfe) und daraufhin einmalig Durchfall. Ich lag dann in die warme Badewanne, wie jeden Abend, doch irgendwie fühlte ich mich nicht so wohl und bin nach ein paar Minuten wieder aufgestanden. Dann spürte ich, noch stehend in der Wanne, wie mir Wasser an den Beinen runter rinnte. Es war 21:10 Uhr. Noch war ich mir unsicher, ob es wirklich Fruchtwasser sei. Erst als ich aus der Badewanne stieg und es immernoch rinnte, hatte ich das Gefühl, dass es doch Fruchtwasser sein könnte.
Als ich mich dann setzte, kam das Fruchtwasser auch schon schwallartig und nun war ich mir sicher.
Ich war sehr aufgeregt und nachdem ich mich dann sammelte und mich erstmal abgetrocknet und angezogen habe, rief ich zuerst meinen Fahrer fürs Krankenhaus (und Kinderbetreuung für meinen 4 jährigen Sohn) und danach Tanja auf dem Handy an um sie direkt zu informieren.
Da ich noch keine regelmäßigen und auch noch keine starken Wehen hatte, vereinbarten wir, dass ich mich dann nochmals vom Krankenhaus aus melde, sobald ich mehr weiß.

Um 22:45 kam ich dann im Kreißsaal an und wurde zuerst ans CTG gehängt. Zu diesem Zeitpunkt kamen die Wehen schon regelmäßig alle 7 Minuten mit zusätzlichen, verkürzten Wehen dazwischen. Ich informierte dann nochmals Tanja, dass sie sich auf den Weg machen könnte und ich sie schon gerne bei mir hätte.
Um kurz vor Mitternacht nahm mich die Hebamme vom CTG und bestätigte mir bereits sehr viele Wehen. Dann kam auch schon Tanja, was mich sehr erleichterte, da ich starke Schmerzen hatte und wusste sie würde mir Kraft für den weiteren Verlauf der Geburt geben.
Ich stützte mich stehend an der Liege im ctg Raum ab, um die Wehen zu veratmen. Tanja half mir dann mich umzuziehen, da mir sehr warm war und öffnete ein Fenster für mich. Mit einem Rebozo Tuch drückte sie mir dann mit leichten Druck den unteren Rücken um mir beim veratmen der Wehen zu helfen.
Als die Hebamme wieder kam, verlangte ich bereits nach einer PDA, da die Wehen bereits sehr kurz aufeinander folgten und ich sehr starke Schmerzen hatte. Die Hebamme untersuchte mich nochmals und der Muttermund war auf 3-4cm geöffnet.


In dem für mich vorgesehenen Kreißsaal dann angekommen, war es bereits zu spät für eine pda. Tanja holte die Hebamme wieder dazu und diese legte mir dann einen Zugang für Schmerzmittel, während Tanja, für mich entspannende Piano Musik an machte, was wir bei den Vorgesprächen besprochen hatten.
Danach ging alles sehr schnell für mich. Sie halfen mir noch die Hosen auszuziehen und ich konnte dann mit Hilfe auf die Liege im Vierfüßlerstand, da ich auch keine Kraft mehr zum Stehen hatte.

Tanja und die Hebamme sprachen ermutigend mit mir und Tanja hielt mir beistehend meine Hand, womit sie mir noch zusätzlich Kraft gab.

Die Wehen kamen ohne Verschnaufpausen und im Sturm aufeinanderfolgend. Ich nahm alles um mich herum nur noch schwach war, Tanja ermutigte mich aber weiter, bis dann endlich, um 1:49 Uhr, mein Baby geboren wurde und ich meinen Sohn dann im Arm halten konnte.

Während ich auf der Seite lag, mit meinem Baby im Arm, die Hebamme und der Arzt nochmals rausgingen, streichelte mir Tanja den Kopf und die Schulter und sagte mir wie toll ich das alles gemacht habe. Bei der Geburt der Plazenta, stand sie mir weiter bei und diese war schnell geboren.
Nachdem Hebamme und Arzt dann wieder da waren, durfte ich dann noch die Nabelschnur durchtrennen.

 

Meine liebevolle Geburtsbegleiterin, gab mir so viel Kraft und ermutigte mich von Anfang an und auch noch nach der Geburt!
Es war, trotz all den Schmerzen, ein einzigartiges Erlebnis und ich bin sehr dankbar, solch eine tolle Erfahrung mit meiner Doula, als Geburtsbegleiterin gemacht haben zu dürfen!

Nächste Kurstermine: 


Babymassage Crailsheim

ab 07.04.22

 

Schwangeren- und Babytreff

07.04.22

 

Säuglingspflege

30.04.22

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